Der lauteste und aufregendste Wettkampf des Jahres fand für die 1. Damenmannschaft am Wochenende in Oberhausen statt, die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen (DMS).
Hier sind alle Strecken jeweils zweimal zu absolvieren (Ausnahme 800m und 1.500m Freistil je einmal), jede Schwimmerin startet maximal 5 mal auf unterschiedlichen Strecken. Das FSD Team startete in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge in der Oberliga West, der dritthöchsten Liga Deutschlands.
Da sowohl alle 10 Teams der Oberliga West Damen als auch alle 10 Teams der Oberliga West der Herren an diesem Tag in Oberhausen antraten, waren die Lautstärke und Temperaturen hoch und das Sauerstoff-Niveau niedrig. Der Wettkampf dauerte schließlich 13 Stunden und entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Krimi.
Von Beginn an dokumentierte die Mannschaft ihre Ambitionen, jede Schwimmerin und jeder Lauf zählten an diesem Tag.
Henriette Jacobs lieferte trotz einer langen krankheitsbedingten Trainingspause wieder zuverlässig Punkte weit jenseits der 500er Marke und platzierte sich wie gewohnt im vorderen Feld ihrer Wettkämpfe.
Lea Isabelle Weber lieferte mit 5 Bestleistungen bei 5 Starts eine optimale Leistung und trug erheblich zum Punktekonto der Mannschaft bei.
Friederike Limbacher schwamm bei fünf Starts gleich drei persönliche Bestleistungen und überzeugte vor allem über die 100m Lagen und die 50m Schmetterling.
Charlotte Jacobs sicherte dem Team über die schwierig zu besetzenden 200m Rücken die Punkte.
Jolina Strehl deckte alle 3 Schmetterlingsstrecken ab und konnte vor allem über die 50m überzeugen.
Mia Vollmer gelangen ebenfalls drei persönliche Bestleistungen, wodurch sie beeindruckende 3.068 Punkte zum Mannschaftsergebnis beisteuerte.
Auch die Sprintspezialistin Patricia Woltmann schwamm in zwei von drei Strecken jeweils über 500 Punkte.
Ariana Linkerhand hatte mit 400m Lagen und 1.500m Freistil das wohl härteste Programm und
Johanna Frömgen verzeichnete nicht nur über 400m Freistil eine enorme Leistungssteigerung, sondern behielt auch im alles entscheidenden letzten Rennen des Tages die Nerven und schwamm eine weitere persönlichen Bestleistung über 100m Freistil.
Als in diesem Moment klar wurde, dass die Freien Schwimmer Düsseldorf nach 23 Jahren wieder in der 2. Bundesliga starten würden, waren die Euphorie und die Erleichterung bei allen Beteiligten grenzenlos.
Neben diesen tollen sportlichen Leistungen, bei denen alle Schwimmerinnen an ihre Grenzen gingen, war der entscheidende Faktor an diesem Tag der Zusammenhalt in der Mannschaft und die gegenseitige Motivation und Anfeuerung. An dies Tag zeigte sich, dass Schwimmsport nicht alleine im Schwimmbecken entschieden wird.
Dem Team und Trainer Andreas Lohse eine Riesenglückwunsch!
Und natürlich auch ein großer Dank an Vera Jacobs und Björn Weber, die den Verein als Kampfrichter vertraten.